Die medizinisch-ethischen Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW)

  • Autore: Margrit Leuthold
  • DOI: 10.38023/52d6442f-121a-4b25-95e2-f6fea43e2845
  • Citazione: Margrit Leuthold, Die medizinisch-ethischen Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), in: LeGes 17 (2006) 3
Die SAMW wird als «Gewissen der Schweizer Ärzteschaft» bezeichnet. Ursprünglich während der Kriegsjahre (1943) von den medizinischen Fakultäten und der Vereinigung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH als Stiftung zur Förderung der biomedizinischen Forschung gegründet, hat sie im Verlauf der Jahrzehnte immer mehr erkannt, dass durch die Entwicklung der Medizin und der technologischen Fortschritte ethische Probleme entstehen, die in der Praxis Handlungshilfen erfordern. Sie befasst sich deshalb heute neben der Forschungs- und Nachwuchsförderung schwerpunktmässig mit medizinethischen Fragen. 1969 hat sie ihre erste «Richtlinie für die Definition und Diagnose des Todes» erlassen. Diese entwickelten sich in der ärztlichen Praxis zum unverzichtbaren Instrument und ermutigten die SAMW, weitere Richtlinien in heiklen Gebieten der Medizin auszuarbeiten.
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