Brauchen wir eine neue Gesetzes- und Verwaltungssprache ?

Die Diskussion um die sprachliche Gleichbehandlung der Geschlechter

  • Autor/Autorin: Urs Albrecht
  • Beitragsarten: Diskussionsforum
  • DOI: 10.38023/f2b1cdb4-5862-4c1b-9cb5-a8ece8532962
  • Zitiervorschlag: Urs Albrecht, Brauchen wir eine neue Gesetzes- und Verwaltungssprache ? , in: LeGes 1 (1990) 1
Ist die maskuline Rechts- und Verwaltungssprache ein Problem der Gesetzgebung? Mit dieser Frage, die derzeit lebhaft debattiert wird, wollen wir das erste Diskussionsforum des neugestalteten Mitteilungsblattes eröffnen. Die vorliegende Skizze beschränkt sich auf eine Einführung in die Problematik: Wir stellen also eher Fragen, als dass wir sie beantworten, und greifen selber nicht aktiv in die Debatte ein, die fürs erste unseren Leserinnen und Lesern vorbehalten bleiben soll. Der Beitrag beginnt mit einem Rückblick auf die sprachpolitischen "Ereignisse" des Jahres 1989 im Zusammenhang mit der sprachlichen Gleichbehandlung der Geschlechter. Danach wird kurz erläutert, welche Position der Bundesrat in dieser Frage einnimmt, zu der er sich ja im Gleichsetzungsprogramm geäussert hat. In einem knappen Abriss der Problematik in fünf Bereichen sind schliesslich erste Fragestellungen formuliert: Sie sollen zu einer - hoffentlich reichhaltigen - Diskussion anregen.
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