Evaluationssynthesen

Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen

  • Autor/Autorin: Andreas Balthasar
  • Beitragsarten: Wissenschaftliche Beiträge
  • DOI: 10.38023/62e70065-7182-44ee-8fa7-73b5a05abd05
  • Zitiervorschlag: Andreas Balthasar, Evaluationssynthesen, in: LeGes 11 (2000) 1
Seit dem Start des Nationalen Forschungsprogramms 27 «Wirksamkeit staatlicher Massnahmen» sind gerade zehn Jahre vergangen. Seither sind zu verschiedenen Politikbereichen zahlreiche Evaluationen erarbeitet worden. Mit der Zunahme der Zahl der Evaluationen von einzelnen Massnahmen ist ein Bedürfnis nach einer Synthese der Evaluationsergebnisse entstanden. Dabei zeigte sich relativ bald, dass gehaltvolle Synthesen nur möglich sind, wenn die einzelnen Massnahmenevaluationen in ein Gesamtkonzept eingebunden sind. Auf welchen Grundpfeilern muss nun ein Evaluationskonzept aufgebaut sein und welche Art von Synthesen sind möglich? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der vorliegende Artikel. Im ersten Abschnitt werden drei Grundpfeiler der Gestaltung umfassender Evaluationssysteme vorgestellt. Danach werden im zweiten Abschnitt fünf Konsequenzen diskutiert, die sich daraus ergeben. Zum Abschluss werde ich mich der Thematik der Evaluationssynthesen zuwenden. Ich werde die Behauptung zu begründen versuchen, dass nützliche Evaluationssynthesen zwar möglich, aber nicht wissenschaftlich ableitbar sind.
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