Das Geschäftsprüfungsaudit

Entwicklung und Test eines neuen Instruments der parlamentarischen Aufsicht

  • Autor/Autorin: Daniel Janett
  • Beitragsarten: Werkstattberichte
  • DOI: 10.38023/fd8e2ee4-0041-4179-971c-8662117c4ebf
  • Zitiervorschlag: Daniel Janett, Das Geschäftsprüfungsaudit, in: LeGes 19 (2008) 1
Als Organe der parlamentarischen Oberaufsicht über die Exekutive nehmen die Geschäftsprüfungskommissionen (GPK) der eidgenössischen Räte im Bundesstaat eine wichtige Kontrollfunktion ein. Das Instrumentarium der GPK ist insgesamt zweckmässig, aber es fehlt ein betriebswirtschaftlich orientiertes Instrument, das es erlaubt, die politische und betriebliche Führung einer einzelnen Dienststelle des Bundes – zum Beispiel eines Bundesamts – aus der Optik der parlamentarischen Oberaufsicht summarisch zu beurteilen. Der hier skizzierte Ansatz will diese Lücke schliessen: Das Geschäftsprüfungsaudit stellt einen standardisierten, breit einsetzbaren Bewertungsrahmen dar, mit dem das öffentliche Management an der Schnittstelle zwischen politischer und betrieblicher Führung besser ausgeleuchtet werden kann. Sein Einsatz kann die Transparenzfunktion der parlamentarischen Oberaufsicht stärken und zur Früherkennung allfälliger Schwächen im Verwaltungshandeln beitragen.
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