Eine synthetische Schweiz zur Evaluation des Erneuerbare-Energien-Gesetzes

  • Autor/Autorin: Olivier Baumann
  • Beitragsarten: Wissenschaftliche Beiträge
  • DOI: 10.38023/64be1f5d-2b4b-4798-aed4-401a5c2eec0b
  • Zitiervorschlag: Olivier Baumann, Eine synthetische Schweiz zur Evaluation des Erneuerbare-Energien-Gesetzes, in: LeGes 25 (2014) 2
Die vorliegende Arbeit quantifiziert, unter der Verwendung der Methode des synthetischen Kontrollfalls und im Sinne einer Policy-Evaluation, den Effekt des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) auf den Anteil des durch solare Strahlungsenergie (Photovoltaik) erzeugten Stroms. Dabei wird aus den 16 deutschen Bundesländern eine synthetische Schweiz generiert, welche die Solarstrom-Förderung im Sinne des EEG eingeführt hat. Neben der Wirksamkeit des EEG kann mit dieser Methode zusätzlich unmittelbar die Frage beantwortet werden, wie sich die Solarstromerzeugung in der Schweiz entwickelt hätte, wenn eine dem EEG äquivalente Policy in der Schweiz eingeführt worden wäre. Die synthetische Schweiz wird aus den Bundesländern Hamburg, Bayern und Thüringen gebildet. Dabei zeigt sich, dass die Schweiz mit einer der EEG äquivalenten Förderung im Jahr 2010 eine um das sechsfache höhere Solarstromerzeugung erreicht hätte.
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