Le rôle des indicateurs dans le pilotage des politiques publiques : entre idéal et réalité

  • Autor/Autorin: Katia Horber-Papazian
  • Beitragsarten: Wissenschaftliche Beiträge
  • DOI: 10.38023/905c043c-2e97-4eec-b8fa-f1efd633d7f4
  • Zitiervorschlag: Katia Horber-Papazian, Le rôle des indicateurs dans le pilotage des politiques publiques : entre idéal et réalité, in: LeGes 21 (2010) 1
Die Steuerung von politischen Programmen muss erneuert und dem heutigen Kontext angepasst werden, der unter anderem von einem gesellschaftlichen und institutionellen Wandel, knappen Ressourcen und der Entwicklung der Informationssysteme geprägt ist. Zu den Neuerungen zählt die systematische Verwendung von Kennzahlen, die es den Politikerinnen und Politikern, der Regierung und den Behörden ermöglichen, die Probleme zu erfassen und zu analysieren und die gewählten Lösungen zu begründen. In der Theorie gibt es Modelle für die Steuerung von politischen Programmen mit Hilfe eines Kennzahlensystems. Ob, und wenn ja, wie solche Modelle umgesetzt werden sollen, ist eine Frage, in der sich die Akteurinnen und Akteure in Politik und Verwaltung jedoch nicht einig sind; Grund dafür sind fehlende finanzielle Mittel, Fragen des methodologischen Knowhows, die zur Verfügung stehende Zeit, die Befürchtung, dass der eigene Handlungsspielraum eingeengt wird sowie mangelndes Vertrauen zwischen den verschiedenen Instanzen. Zwischen Theorie und Praxis können aber durchaus Brücken geschlagen werden, sei es durch Sensibilisierung, mit Hilfe von Aus- und Weiterbildungen oder mit Forschungsarbeiten. Hier spielt die SEVAL eine wichtige Rolle.
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