Evaluationsmethoden zwischen Pragmatismus und Qualität – Ansätze zum Umgang mit dem Spannungsfeld

  • Autor/Autorin: Christian Rüefli
  • Beitragsarten: Wissenschaftliche Beiträge
  • DOI: 10.38023/2ac40d42-a3e6-4e85-9d11-76c30810bd70
  • Zitiervorschlag: Christian Rüefli, Evaluationsmethoden zwischen Pragmatismus und Qualität – Ansätze zum Umgang mit dem Spannungsfeld, in: LeGes 21 (2010) 1
Bei der Realisierung von Evaluationen ist es wegen zeitlicher und finanziellen Restriktionen sowie Problemen der Datenverfügbarkeit oft kaum möglich, die aus methodologischer Sicht am besten geeigneten Verfahren einzusetzen, um die zur vollständigen und differenzierten Beantwortung der aufgeworfenen Evaluationsfragen notwendigen Informationen zu gewinnen. Evaluierende sind deshalb in methodischer Hinsicht oft zu einem pragmatischen Vorgehen gezwungen. Unter solchen Umständen methodische Qualität und hohe Nützlichkeit der Evaluation für den Auftraggeber sicherzustellen, kann jedoch eine Herausforderung darstellen. Der vorliegende Beitrag thematisiert dieses Spannungsfeld aus Sicht eines Auftraggebers und eines Evaluators und zeigt Wege auf, wie trotz beschränkten Ressourcen möglichst umfassende und qualitativ genügende Evaluationen durchgeführt werden können. Dabei kommt den SEVAL-Standards als Qualitätssicherungsinstrument eine gewisse Bedeutung zu.
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